Hanoi Ansichten

Über mich

Ich bin als Landarzt in einer kleinen Stadt in Norddeutschland tätig. Durch die Beschäftigung mit Vogelgrippe und Borreliose bin ich nach Nordvietnam und Südchina gekommen. Hierbei habe ich mich besonders in Hanoi verliebt, eine Leidenschaft, die ich mit Ihnen teilen möchte!

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  • Totenkult in Hanoi (II)

    Dienstag, 23. September 2008

    Nach drei Tagen der Trauer besucht die Familie das Grab wieder, am wiedergeöffneten Grab wird die Tote liebevoll verehrt. Am 49sten Tag wird die Darbringung  von Reis auf dem Altar eingestellt. Und endlich am 100sten Tag feiert die Familie das Ende der Tränen, der Altar wird entfernt und die Votivien dem Familienaltar zugefügt.
    Nach einem Jahr [...]

    Nach drei Tagen der Trauer besucht die Familie das Grab wieder, am wiedergeöffneten Grab wird die Tote liebevoll verehrt. Am 49sten Tag wird die Darbringung  von Reis auf dem Altar eingestellt. Und endlich am 100sten Tag feiert die Familie das Ende der Tränen, der Altar wird entfernt und die Votivien dem Familienaltar zugefügt.

    Nach einem Jahr wird der erste Todestag des Verwandten gefeiert, nach zwei Jahren die Zeremonie des Endes der Trauer.

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    Totenkult in Hanoi (I)

    Dienstag, 23. September 2008

    Als ich im Zunftviertel von Hanoi durch die Strasse der Metallwerker ging, fielen mir kleine metallische Schreine auf. Ich konnte mit diesen zuerst gar nichts anfangen, zudem, da sie mit einem kleinen Schornstein versehen waren.
    Ich fragte meine Begleiterin. “Sie würden zum Verbrennen von Geld für die Verstorbenen benötigt. Damit diese im Jenseits nicht Not leiden [...]

    Ein GeldofenAls ich im Zunftviertel von Hanoi durch die Strasse der Metallwerker ging, fielen mir kleine metallische Schreine auf. Ich konnte mit diesen zuerst gar nichts anfangen, zudem, da sie mit einem kleinen Schornstein versehen waren.

    Ich fragte meine Begleiterin. “Sie würden zum Verbrennen von Geld für die Verstorbenen benötigt. Damit diese im Jenseits nicht Not leiden müssten” war ihre Erklärung. Nun sei Vietnam ein armes Land. Keiner könne es sich leisten, richtiges Geld zu verbrennen. So nehme man eben nachgemachtes. Weiterlesen »