Malaria in Vietnam
Sonntag, 13. Juli 2008Malaria gehört - wie das ebenso in Vietnam weit verbreitete Denguefieber - mit zu den gefürchtetsten Tropenerkrankungen. Nur in den Ballungszentren wie Hanoi oder auch Saigon, im Red River Delta, in Gebieten über 1500 m sowie in dem nördlich Nha Trangs gelegenen Küstenstreifen besteht kein Infektionsrisiko. Sonst herrscht in ganz Vietnam ein ganzjähriges hohes Malaria-Risiko, [...]
Malaria gehört - wie das ebenso in Vietnam weit verbreitete Denguefieber - mit zu den gefürchtetsten Tropenerkrankungen. Nur in den Ballungszentren wie Hanoi oder auch Saigon, im Red River Delta, in Gebieten über 1500 m sowie in dem nördlich Nha Trangs gelegenen Küstenstreifen besteht kein Infektionsrisiko. Sonst herrscht in ganz Vietnam ein ganzjähriges hohes Malaria-Risiko, wobei man im Gegensatz zum Denguefieber bei der Malaria eine medikamentöse Vorsorge durchführen kann.

Der Überträger der Malaria ist die Anopheles-Mücke, bei denen ausschließlich das Weibchen bei Nacht oder in der Dämmerung zusticht und beim Blutsaugen den Erreger überträgt. Die Zeit zwischen Stich und Auftreten der ersten Krankheitssymptome (Inkubationszeit) beträgt ca. 1 bis 2 Wochen.