Hanoi Hilton
Freitag, 31. Oktober 2008Schon die Franzosen seinerzeit hatten in Hanoi einen kaum zu befriedigenden Bedarf an Gefängnisplätzen. So würde mitten in der Stadt ein Gebäudekomplex hinter dicken und hohen Mauern geschaffen, hohe Mauern, dier verbergen konnten, welche humanen Schweinigeleien Menschen, mit Macht ausgestattet, anderen Menschen (dann ohne Macht) zufügen konnten.
Machtverhältnisse ändern sich, die ehemals machtlosen sind dann an [...]
Schon die Franzosen seinerzeit hatten in Hanoi einen kaum zu befriedigenden Bedarf an Gefängnisplätzen. So würde mitten in der Stadt ein Gebäudekomplex hinter dicken und hohen Mauern geschaffen, hohe Mauern, dier verbergen konnten, welche humanen Schweinigeleien Menschen, mit Macht ausgestattet, anderen Menschen (dann ohne Macht) zufügen konnten.
Machtverhältnisse ändern sich, die ehemals machtlosen sind dann an ebendiese Macht selbst gekommen. Haben sie doch gelernt, wie es ist, unterdrückt, machtlos, ein Spielball der Herrscher zu sein, möchte man annehmen, dass sie dann das Zepter der Macht gesitteter führen würden.
Nichts dergleichen! Waren doch die Franzosen gute Lehrmeister gewesen und hatten ihnen das Schinden von Gefangenen fast in Perfektion beigebracht. Aber diese Perfektion konnte noch gesteigert werden.
Eine Erfahrung, die im amerikanischen Krieg (hier: Vietnamkrieg) ein abgeschossener amerikanischer Pilot namens John McCain , derweil amerikanischer Präsidentschaftskandidat machen musste. Noch heute - 30 Jahre später - leidet er an den Folgen der Überredungskünste seiner asiatischen Betreuer