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Vietnamesische Küchenherde
By admin | 4. Juni 2009
Zu Zeiten der Energienot -aber auch heute noch bei der ärmeren Bevölkerung - wurde oft über einem offenen Feuer gekocht. So hat sich ein besonderes Küchengerät, nämlich ein Kohlenherd entwickelt. Dieser ist aus Beton gegossen, mit einem Metallmantel versehen. In ihm befindet sich ein einfaches aber wirkungsvolles Lüftungssystem.

Dieser Küchenherd sollte im Freien betrieben werden
Zum Anmachen dieses Herdes wird sein unterer Teil mit Holz und Holzkohle gefüllt und dieses angezündet. Ist das Holz ordentlich durchgebrannt, wird ein Kohlenpressling in das dafür vorgesehene Feuerloch eingesetzt. Diese Presslinge werden aus Kohlenstaub und Flussschlamm hergestellt. In Formen gefüllt, getrocknet und dann in besoderen Halterungen meist mit dem Fahrrad tranportiert, kommen sie in die Haushalte.

Ein glühender Kohlepressling
Eine doch recht mühsehlige Art des Kochens, verglichen mit unseren modernen Küchenherden. Und alles Andere als geruchlos! Es versteht sich von selbst, dass beim Abbrennen des Presslinges eine Menge von Verunreinigungen des Schlammes, so auch Schwermetalle, in die Luft freigesetzt werden. So sollte dieser Herd nie in einer umschlossenen Küche benutzt werden.
Tags: Hanoi, Herd, Kochen
Topics: Hanoier Kueche |










