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Der Rote Fluss, Schlagader von Hanoi
By admin | 14. Juni 2009
Der rote Fluss, in Asien Song Hong genannt, entspringt im Norden der südchinesischen Provinz Yunnan in 1776 Meter Höhe. Von hier aus fließt er durch tief geschnittene Täler in südöstlicher Richtung, bis er bei der Stadt Lao Cai die Grenze zu Vietnam überquert. Der Rote Fluss ist neben dem Mekong im Süden der zweite Hauptstrom des Landes und durchquert den gesamten Norden Vietnams.

Hanoi - Der Rote Fluss

Bote auf dem Roten Fluss bei Hanoi
Das Delta gilt als eines der dicht besiedelsten Gebiete der Welt. Tatsächlich leben 15 % der Bevölkerung Vietnams im Delta des Roten Flusses.
Das Delta ist mit seinen fruchtbaren Segmentschichten eines der wichtigsten Agrargebiete Vietnams. Ca. 47% des Fläche des Deltas werden landwirtschaftlich genutzt.
Auch der Mittellauf des Roten Flusses ist für Vietnam wirtschaftlich nicht unwichtig, da sich dort mehrere große Wasserkraftwerke befinden, welche einen wesentlichen Teil der Energieversorgung des Landes übernehmen.
Aufgrund einer Legende, der Rote Fluss sei bis in seinen Oberlauf in China beschiffbar, hatte die französische Kolonialmacht im 19. Jahrhundert starkes Interesse an Nordvietnam und dem Roten Fluss. Auch im Vietnamkrieg wurde das Gebiet um den Roten Fluss, namentlich die Gebiete um Hanoi und Hai Phong, stark bombardiert und umkämpft.
Tags: Hanoi, Roter Fluss
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